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Lachsöl (Salmon Oil): Omega-3, EPA & DHA erklärt

Lachsöl (Salmon Oil) mit den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA

Lachsöl (Salmon Oil): Was ist es und welche Omega-3-Fettsäuren enthält es?

Wer sich mit Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigt, kennt wahrscheinlich Fischöl, EPA und DHA. Eine weitere Produktkategorie, die insbesondere auf dem internationalen Markt angeboten wird, ist Lachsöl, auf Englisch Salmon Oil.

Lachsöl wird aus Lachs gewonnen und enthält verschiedene Fettsäuren. Zu den bekanntesten Bestandteilen gehören die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure).

Doch ist Lachsöl dasselbe wie gewöhnliches Fischöl? Wie viel EPA und DHA enthält Salmon Oil? Was bedeutet „Wild Salmon Oil“? Und warum sind 1000 mg Lachsöl nicht automatisch 1000 mg Omega-3?

Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Unterschiede und zeigt, worauf man bei der Kennzeichnung eines Lachsöl-Nahrungsergänzungsmittels achten sollte.

Was ist Lachsöl?

Lachsöl ist ein aus Lachs gewonnenes tierisches Öl.

International wird es häufig als:

Salmon Oil

bezeichnet.

Es kann als flüssiges Öl oder als Nahrungsergänzungsmittel in Softgel-Kapseln angeboten werden.

Lachsöl besteht nicht ausschließlich aus Omega-3. Wie andere natürliche Öle besitzt es ein komplexeres Fettsäureprofil.

Zu den Bestandteilen können unter anderem die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA gehören. Fisch und Meeresfrüchte, insbesondere fettreiche Kaltwasserfische wie Lachs, gehören zu den natürlichen Quellen dieser beiden langkettigen Omega-3-Fettsäuren.

Ist Salmon Oil dasselbe wie Fish Oil?

Nicht ganz.

Fish Oil beziehungsweise Fischöl ist ein Oberbegriff. Fischöl-Nahrungsergänzungsmittel können aus verschiedenen Fischarten hergestellt werden.

Als Rohstoff kommen beispielsweise unterschiedliche marine Fischarten oder Mischungen mehrerer Arten infrage.

Salmon Oil beziehungsweise Lachsöl bezeichnet dagegen ausdrücklich Öl, das zumindest laut der konkreten Produktdeklaration aus Lachs stammt oder Lachsöl als Bestandteil enthält.

Deshalb sollte bei einem Produkt immer die Zutatenliste überprüft werden.

Denn selbst ein Nahrungsergänzungsmittel, das auf der Vorderseite mit „Salmon Oil“ bezeichnet wird, muss nicht zwangsläufig ausschließlich Lachsöl enthalten.

Welche Omega-3-Fettsäuren enthält Lachsöl?

Bei Lachsöl sind insbesondere zwei Omega-3-Fettsäuren von Interesse:

EPA – Eicosapentaensäure

EPA ist eine langkettige, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure.

Ihre chemische Kurzbezeichnung lautet:

20:5 n-3

DHA – Docosahexaensäure

DHA gehört ebenfalls zu den langkettigen Omega-3-Fettsäuren.

Die chemische Kurzbezeichnung lautet:

22:6 n-3

EPA und DHA sind zwei unterschiedliche Fettsäuren. Deshalb können sie auf dem Etikett eines Lachsölproduktes auch getrennt ausgewiesen werden.

Enthält jedes Lachsöl dieselbe Menge EPA und DHA?

Nein.

Das ist ein besonders wichtiger Punkt beim Vergleich von Lachsöl-Nahrungsergänzungsmitteln.

Der Gehalt an:

  • Gesamt-Omega-3,
  • EPA,
  • DHA,
  • anderen Fettsäuren

kann sich von Produkt zu Produkt unterscheiden.

Reale Produktetiketten zeigen diese Unterschiede deutlich. In der NIH Dietary Supplement Label Database findet sich beispielsweise ein Salmon-Oil-Produkt, bei dem 2.000 mg Lachsöl 420 mg Gesamt-Omega-3, davon 150 mg EPA und 180 mg DHA liefern. Ein anderes gelistetes Wild-Sockeye-Salmon-Oil-Produkt weist bei 3.000 mg Lachsöl 545 mg Omega-3, 210 mg EPA und 180 mg DHA aus.

Das zeigt, warum die Angabe „Lachsöl 1000 mg“ allein nicht genügt, um zwei Produkte miteinander zu vergleichen.

Sind 1000 mg Lachsöl gleich 1000 mg Omega-3?

Nein.

Wenn auf einem Nahrungsergänzungsmittel beispielsweise steht:

1000 mg Salmon Oil

bedeutet dies zunächst, dass die angegebene Portion 1000 mg des entsprechenden Öls enthält.

Diese 1000 mg bestehen jedoch nicht ausschließlich aus Omega-3-Fettsäuren.

Deshalb gilt:

1000 mg Lachsöl ≠ 1000 mg Omega-3

und ebenfalls:

1000 mg Lachsöl ≠ 1000 mg EPA + DHA

Das lässt sich auch anhand realer Produktdeklarationen nachvollziehen: Die Gesamtmenge des Lachsöls und die darin ausgewiesenen Mengen an Omega-3, EPA und DHA können erheblich voneinander abweichen.

Wie liest man das Etikett eines Salmon-Oil-Produktes?

Für einen sinnvollen Produktvergleich sollte man mehrere Angaben getrennt betrachten.

Ein Etikett kann beispielsweise folgende Informationen enthalten:

Lachsöl: X mg
Gesamt-Omega-3: X mg
EPA: X mg
DHA: X mg

Dabei beschreibt die erste Zahl die Gesamtmenge des Öls.

Die folgenden Werte geben genauer an, welche Mengen bestimmter Omega-3-Fettsäuren darin enthalten sind.

Gerade bei Omega-3-Produkten sollte deshalb nicht automatisch die größte Zahl auf der Vorderseite als EPA- oder DHA-Gehalt interpretiert werden.

Lachsöl und EPA

Lachsöl kann EPA (Eicosapentaensäure) enthalten.

EPA gehört zusammen mit DHA zu den bekanntesten langkettigen Omega-3-Fettsäuren mariner Herkunft.

Wie viel EPA ein konkretes Lachsöl-Nahrungsergänzungsmittel enthält, lässt sich jedoch nur anhand seiner Produktkennzeichnung bestimmen.

Ein Produkt mit einer größeren Gesamtmenge an Lachsöl muss nicht zwangsläufig proportional mehr EPA enthalten als ein anderes Produkt.

Lachsöl und DHA

Auch DHA (Docosahexaensäure) kann Bestandteil von Lachsöl sein.

Genau wie bei EPA sollte der tatsächliche DHA-Gehalt separat betrachtet werden.

Die Gesamtangabe „Omega-3“ kann mehrere Omega-3-Fettsäuren zusammenfassen und ist deshalb nicht identisch mit der DHA-Menge.

Wer sich speziell für DHA interessiert, sollte auf dem Etikett nach der separaten Angabe „DHA“ beziehungsweise „Docosahexaensäure“ suchen.

EPA und DHA im Lachsöl – ist das Verhältnis immer gleich?

Nein.

Das Verhältnis zwischen EPA und DHA kann sich zwischen verschiedenen Produkten unterscheiden.

Ein Lachsöl kann beispielsweise mehr EPA als DHA enthalten, während bei einem anderen Produkt DHA in einer ähnlichen oder höheren Menge vorkommen kann.

Es gibt deshalb kein universelles EPA:DHA-Verhältnis, das für jedes als Salmon Oil bezeichnete Nahrungsergänzungsmittel gilt.

Auch hier entscheidet die tatsächliche Zusammensetzung des konkreten Produktes.

Was bedeutet „Wild Salmon Oil“?

Auf internationalen Nahrungsergänzungsmitteln findet man häufig Begriffe wie:

Wild Salmon Oil

Wild Alaskan Salmon Oil

oder

Wild Sockeye Salmon Oil.

Diese Bezeichnungen beziehen sich auf die deklarierte Herkunft beziehungsweise die verwendete Lachsart oder Rohstoffquelle.

Beispielsweise existieren Nahrungsergänzungsmittel, die ausdrücklich Öl aus wildem Sockeye-Lachs beziehungsweise Wildlachs aus Alaska deklarieren.

Eine solche Bezeichnung sagt jedoch nicht automatisch aus, wie viel EPA oder DHA das Produkt enthält.

Auch bei „Wild Salmon Oil“ müssen die konkreten Mengen auf dem Etikett überprüft werden.

Ist jedes „Salmon Oil“-Produkt reines Lachsöl?

Nicht unbedingt.

Das ist ein Detail, das beim Kauf leicht übersehen werden kann.

Ein Nahrungsergänzungsmittel kann unter einer Produktbezeichnung mit „Salmon Oil“ angeboten werden und dennoch weitere Fischöle enthalten.

Ein in der NIH-Datenbank erfasstes „Norwegian Salmon Oil“-Produkt nennt beispielsweise neben Lachs auch Sardelle, Sardine und Makrele in der Fischdeklaration und weist darauf hin, dass das Produkt zu mehr als 50 % Lachsöl enthält.

Wer ausdrücklich 100 % Lachsöl sucht, sollte daher nicht nur die Vorderseite der Verpackung, sondern die vollständige Zutaten- und Herkunftsangabe lesen.

Lachsöl oder normales Fischöl – wo liegt der Unterschied?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Rohstoffbezeichnung.

Lachsöl

Das Öl stammt laut Produktdeklaration ganz oder teilweise aus Lachs.

Fischöl

Kann aus unterschiedlichen Fischarten beziehungsweise aus einer Mischung verschiedener Fischöle stammen.

Beide Produktarten können EPA und DHA enthalten.

Ein allgemeines Fischöl kann sogar stärker auf EPA und DHA konzentriert sein als ein bestimmtes Lachsöl. Beispielsweise zeigen Einträge in der NIH-Datenbank Fischölkonzentrate, bei denen ein wesentlich größerer Anteil der Gesamtölmenge als EPA und DHA ausgewiesen wird.

Die Bezeichnung „Salmon Oil“ bedeutet daher nicht automatisch „mehr Omega-3“.

Lachsöl oder Lebertran – ist das dasselbe?

Nein.

Lachsöl (Salmon Oil) und Lebertran (Cod Liver Oil) sind unterschiedliche Produkte.

Lachsöl wird aus Lachs gewonnen.

Lebertran wird dagegen aus der Leber von Fischen aus der Familie der Dorsche gewonnen.

Beide können EPA und DHA enthalten. Bei Lebertran sind jedoch zusätzlich die enthaltenen Mengen an Vitamin A und Vitamin D ein charakteristischer Bestandteil der Produktbetrachtung.

Die beiden Öle sollten deshalb nicht als austauschbare Bezeichnungen verwendet werden.

Lachsöl oder Krillöl?

Auch diese Produkte unterscheiden sich in ihrer Rohstoffquelle.

Lachsöl stammt aus Lachs.

Krillöl wird aus Krill gewonnen.

Beide können EPA und DHA enthalten, besitzen aber unterschiedliche Lipidprofile und weitere produktspezifische Bestandteile.

Für einen objektiven Vergleich sollte daher nicht nur die Ölmenge betrachtet werden, sondern insbesondere die deklarierte Menge an EPA und DHA.

Lachsöl oder Algenöl?

Algenöl ist eine weitere Quelle für langkettige Omega-3-Fettsäuren.

Bestimmte Mikroalgen können zur Herstellung von Ölen verwendet werden, die DHA und – je nach Produkt – auch EPA enthalten.

Lachsöl ist tierischen Ursprungs, während Algenöl direkt aus Mikroalgen gewonnen wird.

Damit unterscheiden sich die beiden Produkte bereits hinsichtlich ihrer Rohstoffquelle deutlich.

In welcher Form wird Salmon Oil angeboten?

Lachsöl-Nahrungsergänzungsmittel werden häufig in Form von Softgel-Kapseln angeboten.

Auf dem Markt findet man unterschiedliche Dosierungen und Portionsgrößen.

Bei der Betrachtung eines Produktes sollte deshalb geprüft werden, ob die angegebenen Werte gelten für:

  • eine Softgel-Kapsel,
  • zwei Softgels,
  • drei oder mehr Kapseln,
  • eine komplette Tagesportion.

Dies ist für einen korrekten Vergleich besonders wichtig.

Ein Produkt kann auf den ersten Blick beispielsweise doppelt so viel EPA ausweisen wie ein anderes, während sich die Angabe tatsächlich auf doppelt so viele Kapseln bezieht.

Was bedeuten TG, rTG und EE?

Bei Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln können Angaben zur chemischen Form der Fettsäuren auftauchen.

TG – Triglyceride

Triglyceride sind eine Form, in der Fettsäuren natürlicherweise in Fetten und Ölen vorkommen.

rTG – re-esterifizierte Triglyceride

Diese Form kann im Rahmen bestimmter Verarbeitungs- und Konzentrationsverfahren entstehen.

EE – Ethylester

Hier liegen die entsprechenden Fettsäuren als Ethylester vor.

Diese Bezeichnungen sollten nicht mit der Menge an EPA oder DHA verwechselt werden.

Ein Produktetikett in der NIH-Datenbank weist beispielsweise die Omega-3-Fettsäuren eines Salmon-Oil-Produktes ausdrücklich als natürliche Triglyceride aus.

Worauf sollte man bei einem Lachsöl-Nahrungsergänzungsmittel achten?

Beim Vergleich verschiedener Salmon-Oil-Produkte lohnt sich ein genauer Blick auf die Kennzeichnung:

  1. Lachsölmenge pro Portion – Wie viele Milligramm Öl sind enthalten?
  2. Gesamt-Omega-3 – Wird diese Menge separat angegeben?
  3. EPA – Wie viele Milligramm Eicosapentaensäure enthält die Portion?
  4. DHA – Wie viele Milligramm Docosahexaensäure enthält die Portion?
  5. Ölquelle – Stammt das Produkt ausschließlich aus Lachs oder enthält es weitere Fischöle?
  6. Portionsgröße – Auf wie viele Kapseln beziehen sich die Werte?
  7. Weitere Zutaten – Was enthält das Produkt neben dem Öl?
  8. Allergenkennzeichnung – Fisch ist für entsprechende Produkte relevant.
  9. Lagerung – Welche Hinweise macht der Hersteller?
  10. Produktdeklaration – Stimmen Produktname, Zutaten und Mengenangaben mit dem überein, was man sucht?

Diese Informationen sind wesentlich aussagekräftiger als eine große Zahl wie „1000 mg“ auf der Vorderseite der Verpackung.

Häufig gestellte Fragen zu Lachsöl / Salmon Oil (FAQ)

Was ist Salmon Oil auf Deutsch?

Salmon Oil heißt auf Deutsch Lachsöl. Es handelt sich um ein aus Lachs gewonnenes Öl, das verschiedene Fettsäuren enthalten kann.

Ist Lachsöl eine Omega-3-Quelle?

Lachsöl kann verschiedene Omega-3-Fettsäuren enthalten, darunter insbesondere EPA und DHA. Die tatsächlichen Mengen unterscheiden sich je nach Produkt.

Enthält Salmon Oil EPA?

Ja. Lachsöl kann EPA (Eicosapentaensäure) enthalten. Die konkrete Menge sollte auf dem jeweiligen Produktetikett überprüft werden.

Enthält Salmon Oil DHA?

Ja. Lachsöl kann DHA (Docosahexaensäure) enthalten. Auch hier ist die tatsächliche Menge produktspezifisch.

Sind 1000 mg Salmon Oil gleich 1000 mg Omega-3?

Nein. 1000 mg Salmon Oil bezeichnet die Gesamtmenge des Lachsöls. Nur ein Teil davon kann aus Omega-3-Fettsäuren bestehen.

Sind 1000 mg Lachsöl gleich 1000 mg EPA und DHA?

Nein. EPA und DHA machen lediglich einen Teil des Fettsäureprofils eines Lachsöls aus.

Ist Salmon Oil dasselbe wie Fish Oil?

Lachsöl ist eine Form von Fischöl mit Lachs als deklarierter Rohstoffquelle. Der allgemeine Begriff „Fish Oil“ kann dagegen Öle aus unterschiedlichen Fischarten umfassen.

Ist jedes Salmon-Oil-Nahrungsergänzungsmittel ausschließlich aus Lachs hergestellt?

Nicht zwingend. Manche Produkte können neben Lachsöl weitere Fischöle enthalten. Deshalb sollte die vollständige Zutaten- und Herkunftsangabe geprüft werden.

Was bedeutet Wild Salmon Oil?

Der Begriff bezeichnet Lachsöl, das laut Produktdeklaration aus Wildlachs gewonnen wird. Die Bezeichnung allein gibt jedoch keine feste EPA- oder DHA-Menge vor.

Was ist Wild Alaskan Salmon Oil?

Damit werden Produkte bezeichnet, deren Lachsöl laut Hersteller aus Wildlachs aus Alaska stammt. Die konkrete Zusammensetzung muss dem jeweiligen Etikett entnommen werden.

Was ist Sockeye Salmon Oil?

Sockeye Salmon Oil bezeichnet Öl aus dem Sockeye-Lachs beziehungsweise Rotlachs (Oncorhynchus nerka). Auch hier können EPA- und DHA-Mengen je nach Produkt variieren.

Was ist der Unterschied zwischen Lachsöl und Lebertran?

Lachsöl wird aus Lachs gewonnen. Lebertran beziehungsweise Cod Liver Oil stammt aus Dorschleber und kann neben EPA und DHA auch Vitamin A und Vitamin D enthalten.

Was ist der Unterschied zwischen Lachsöl und Krillöl?

Lachsöl stammt aus Lachs, Krillöl aus Krill. Beide können EPA und DHA enthalten, unterscheiden sich jedoch in ihrer Rohstoffquelle und Lipidzusammensetzung.

Kann man zwei Salmon-Oil-Produkte anhand der Milligrammzahl vergleichen?

Nicht anhand der Gesamtölmenge allein. Für einen sinnvollen Vergleich sollten insbesondere Gesamt-Omega-3, EPA, DHA und die jeweilige Portionsgröße betrachtet werden.

Was sollte auf einem Lachsöl-Etikett geprüft werden?

Interessant sind insbesondere die Lachsölmenge, Gesamt-Omega-3, EPA, DHA, Portionsgröße, Herkunft des Öls, weitere Zutaten und Allergenkennzeichnung.

Fazit: Bei Salmon Oil zählt mehr als die Gesamtmenge des Öls

Lachsöl (Salmon Oil) ist ein aus Lachs gewonnenes beziehungsweise in entsprechenden Produkten enthaltenes Fischöl, dessen Fettsäureprofil unter anderem die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA umfassen kann.

Dabei ist besonders wichtig, zwischen der Gesamtmenge des Lachsöls und der tatsächlich enthaltenen Omega-3-, EPA- und DHA-Menge zu unterscheiden.

Eine Aufschrift wie „1000 mg Salmon Oil“ bedeutet nicht automatisch 1000 mg Omega-3.

Auch die Zusammensetzung verschiedener Lachsölprodukte ist nicht standardisiert. Reale Produktdeklarationen zeigen unterschiedliche Mengen und Verhältnisse von Gesamt-Omega-3, EPA und DHA.

Wer Lachsöl-Nahrungsergänzungsmittel miteinander vergleichen möchte, sollte daher nicht nur den Produktnamen oder die größte Milligrammangabe betrachten, sondern die vollständige Kennzeichnung pro Portion.

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