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Einfluss von Proteinpulvern auf die Herzgesundheit: Was aktuelle Studien zeigen

Proteinpulver (Whey) in einem Shaker – unterstützt Muskelaufbau und Herzgesundheit

Proteinpulver: nicht nur für Muskelaufbau, sondern auch für ein gesundes Herz

Proteinpulver sind vor allem für ihre Rolle beim Muskelaufbau bekannt. Doch sie könnten auch bedeutende Vorteile für die Herzgesundheit bieten.

Eine aktuelle Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Clinical Nutrition, zeigt, dass bestimmte Proteinarten — darunter Molkenprotein (Whey), Casein, Milchprotein und Sojaprotein — wichtige Marker der kardiovaskulären Gesundheit positiv beeinflussen können.

Wie beeinflussen Proteine die Herzgesundheit?

Forschungen zeigen, dass Proteinpräparate mehrere positive Effekte haben können:

Senkung des Blutdrucks (sowohl systolisch als auch diastolisch)
Verbesserung der Cholesterinwerte (Erhöhung von HDL und Senkung von LDL)
Reduzierung der Triglyceride, einem wichtigen Risikofaktor für Herzkrankheiten

Besonders Molkenprotein (Whey Protein) erwies sich als am effektivsten — vor allem bei Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht.

Was genau hat die Studie untersucht?

Die Forscher führten eine umfassende Meta-Analyse von 63 Studien durch, die sich mit Proteinergänzungen und deren Einfluss auf die Herzgesundheit beschäftigten.

Die Ergebnisse waren eindeutig:

Alle vier untersuchten Proteinarten zeigten positive Effekte
Die größten Verbesserungen traten bei Personen mit bestehenden Gesundheitsproblemen auf (z. B. Bluthochdruck oder Adipositas)
Molkenprotein hatte insgesamt den stärksten positiven Effekt
Gibt es Unterschiede zwischen den Personen?

Ja — die Wirkung war nicht bei allen gleich:

Menschen mit Bluthochdruck → deutliche Senkung des Blutdrucks
Übergewichtige Personen → Verbesserung von Cholesterin, Triglyceriden und Blutdruck
Gesunde Personen → moderatere, aber dennoch vorhandene Effekte
Wie nutzt man Proteinpulver optimal?

Um die Vorteile bestmöglich zu nutzen:

Hochwertige Proteinquellen (Whey, Casein, Milch- oder Sojaprotein) regelmäßig in die Ernährung integrieren
Mit regelmäßigem Training kombinieren
Auf eine ausgewogene Ernährung achten
Protein kontinuierlich konsumieren, nicht nur gelegentlich
Wichtiger Hinweis

Entgegen verbreiteter Mythen sind Proteinpulver nicht grundsätzlich ungesund. Richtig eingesetzt können sie sowohl den Muskelaufbau als auch die Herzgesundheit unterstützen.

Fazit
Proteinpulver können Blutdruck, Cholesterin und Triglyceride positiv beeinflussen
Molkenprotein zeigt die stärksten Effekte, insbesondere bei metabolischen Problemen
Eine empfohlene Proteinzufuhr liegt bei etwa 1–1,5 g pro kg Körpergewicht täglich
Proteinpräparate gelten als sicher und können das Lipidprofil verbessern
Ältere Menschen und Proteinbedarf

Ältere Menschen benötigen mehr Protein, um ihre Muskelmasse zu erhalten, da die Proteinsynthese mit dem Alter abnimmt.

Dies kann durch eine erhöhte Zufuhr ausgeglichen werden — etwa 40 g Protein pro Mahlzeit und bis zu 2 g pro kg Körpergewicht täglich für Personen über 50 Jahre.

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